13.06.2016:

 

 

19.05.2016: "Lavat - Teil 3"

  

Nachdem Lavat 2 jetzt (fast) fertig ist, kann ich mich der nächsten Geschichte zuwenden.

Auf der Suche nach einem Thema wurde die Idee zu Lavat 3 geboren. Das Leben von Rashno und seinen Freunden bietet noch viel mehr Potential. Also habe ich mich entschlossen, diesem wichtigen Thema einen dritten Teil zu widmen.

Das Konzept dazu steht; jetzt beginnt die Arbeit .... :-)

 

 

05.05.2016: "Lavat - Teil 2" 

 

mal wieder ein update:

Die Fortsetzung von "Lavat - Gefährliche Liebe" geht in die zweite Runde. Rashnos Probleme sind keinesfalls gelöst, und im zweiten Teil seiner Geschichte muss er sich erneut dramatischen Herausforderungen stellen. Ihr dürft euch wieder auf fesselnde Stunden freuen.

Wenn ich zeitlich wie geplant vorankomme, könnte der zweite Teil von "Lavat" noch in diesem Jahr erscheinen ....

 

17.07.2015: "Schatten auf dem Regenbogen"

jetzt verfügbar!!

 

12.06.2015: "Schatten auf dem Regenbogen"

 

Mein nächstes Buch....

 

Schatten auf dem Regenbogen

Zwei Männer - zwei unterschiedliche Leben

Dazwischen Liebe und Hoffnung, die alles zerstören könnte

 

Als sich Frank unerwartet das Leben nimmt, glaubt Kevin keine Minute an Selbstmord. Da für die Polizei die Sachlage jedoch eindeutig ist, nimmt Kevin die Lösung des Falles selbst in die Hand. Bei seiner Suche stößt er auf Franks Tagebuch. Alle Spuren führen ihn zu der Newcomerband Sunrisers, die bei einer Castingshow gewonnen hat. Kevin beschließt, sich die Band auf einem Sommerfest genauer anzusehen und erhält dort ein überraschendes Anbot vom Leadsänger der Band ...

 

Veröffentlichungsdatum: Sommer 2015

ISBN Printausgabe: 978-3-902885-66-1

ISBN pdf: 978-3-902885-67-8

ISBN ePub: 978-3-902885-68-5

ISBN PRC: 978-3-902885-69-2

 

mehr dazu auf www.homolittera.com 

 


 

28.04.2015: "Lavat - Ein teuflicher Plan"

Die Geschichte von Rashno geht endlich weiter. Die Vergangenheit lässt ihn und seinen Mann nicht ruhen und stellt beide auf eine harte Probe. Doch sie kämpfen auch weiter für ihr Recht auf Liebe.

Der erste "Roh-Entwurf" ist fertig. Jetzt noch einige Male querlesen und dann kann es bald losgehen.

 


 

17.04.2015: Drehbuch zu "Lavat - Ein teuflicher Plan" fertig

 


 

04.04.2015: "Schatten auf dem Regenbogen"

 

Die nächste Veröffentlichung ist kurz vor der Ziellinie. In Kürze gibt es eine weitere spannende Geschichte

 


 

10.10.2014: Interview zu "Lavat - Gefährliche Liebe"

(Original hier)

 

Interview mit Stephan Klemann zu seinem aktuellen Buch

“LAVAT – Gefährliche Liebe”

 

“Stephan Klemann”

hat uns zu seinem aktuellen Buch

“LAVAT – Gefährliche Liebe”

ein Interview gegeben

 

 

 

Hallo Stephan. Dein aktueller Roman „LAVAT – Gefährliche Liebe“ ist vor Kurzem in den Handel gekommen. Kannst du dein Buch kurz vorstellen und uns sagen, wie die Idee zum Buch entstanden ist?

Stephan: In meinem neuen Buch geht es um die Liebe zweier junger Männer im Iran und die Ablehnung einer solchen gleichgeschlechtlichen Liebe in diesem Land vor dem Hintergrund der dortigen Religion, Gesellschaft und Politik. Auch das Problem der „Familienehre“ spielt eine Rolle, und zumindest das hat ja auch bei uns in Deutschland oft einen gravierenden Einfluss auf den Umgang von Eltern mit ihren homosexuellen Kindern.
Inspiriert zu diesem Buch hat mich die tragische Geschichte zweier Jugendlicher im Iran (16 und 18 Jahre alt), die 2005 aufgrund ihrer Liebe zueinander erst grausam gefoltert und dann öffentlich gehängt wurden. Diese Gräueltat hat mich derart geschockt und beeinflusst, dass ich mich dazu entschieden habe, dieses Thema in einem Buch zu verarbeiten.

LAVAT beinhaltet eine sehr schwierige Thematik, die nicht immer auf positive Resonanz stößt. Jedes Aufzeigen von Begebenheiten im Iran, wie man dort mit Homosexuellen umgeht, kann dir negativ angelastet werden. Wir finden es deshalb sehr mutig, sich trotzdem dem Thema zu widmen und die Problematik aufzuzeigen. Glaubst oder hoffst du, vielen Menschen damit die Augen zu öffnen?

Stephan: Ich wünsche mir mit jedem Thema, das ich in meinen Büchern verarbeite, dass die Leser – und insbesondere die schwule Community – über ihr eigenes Selbstverständnis nachdenken. Ich schreibe mit Absicht nicht die üblichen Liebesgeschichten oder Coming-Out-Stories. Von denen gibt es in einschlägigen Verlagen mehr als genug. Ich hoffe immer noch, dass es eine ausreichende Gruppe von Lesern gibt, die sich eben für mehr interessiert als für seichte Erotik.
Gerade bei „Lavat“ ist mir bewusst, dass dieses Thema nicht ganz ungefährlich für mich ist. Steht auch jetzt noch zwischen dem Buch und dem kritisierten Regime die Sprachbarriere, so muss ich doch damit rechnen, dass eine Reise in den Iran für mich mit erheblichen Risiken verbunden, wenn nicht gar gefährlich sein würde. Das sind mir aber das Thema und seine Bedeutung wert. Wir Deutsche wissen nur zu gut, dass Schweigen aus Angst zu viel größeren Problemen führen kann.

LAVAT ist zwar eine erfundene Geschichte, aber viele Sachen im Buch sind wahrheitsgetreu und bis ins letzte Detail recherchiert. Wie lange haben die Vorbereitungen zum Buch gedauert und wie bist du bei deiner Recherche vorgegangen?

Stephan: Die vorbereitenden Recherchen haben weit über 3 Monate gedauert. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, vor Ort im Iran zu recherchieren. So war ich auf verschiedenste Quellen im Internet angewiesen. Dort habe ich mir das Wissen über die Religionslehre, das Strafrecht und die gesellschaftlichen Normen angeeignet. Ich habe Details des iranischen Strafgesetzbuches recherchiert und mir über Fotos und andere Kartendienste einen Überblick über die örtlichen Gegebenheiten in Teheran verschafft. Besonders zeitraubend war die „Planung“ von Rashnos Fluchtroute von Teheran nach Köln. Hier habe ich mögliche Verkehrsmittel, deren Route, Preise und Zeiten sowie Landschaftsbeschreibungen entsprechend der Route herausgesucht. Der Teil, der in Köln spielt, war für mich als „Einheimischer“ natürlich recht einfach.
Zudem habe ich in einschlägigen schwulen Chats mit Schwulen in Teheran gesprochen und dort viele Informationen über das „ob und wie“ schwulen Lebens vor Ort erhalten. Zu einigen von ihnen habe ich auch heute noch Kontakt.

Du widmest dein Buch zwei jungen Männern, die aufgrund ihrer Sexualität gehängt wurden. Auch im Moment berichten Medien, dass in manchen Ländern nach wie vor die Todesstrafe auf Homosexualität steht. Die Anzahl der Hingerichteten ist massiv hoch – von der Dunkelzahl nicht zu sprechen. Oft fühlen wir uns in Europa hilflos, gegen die Tragödien etwas zu bewirken. Glaubst du, dass man auch aus der Ferne etwas bewerkstelligen und erreichen kann?

Stephan: Das glaube ich auf jeden Fall. Denn nichts ist weniger hilfreich, als diese Zweifel zu nutzen, um nichts zu tun.
Natürlich können wir in Europa nicht die Fehlinterpretationen mancher Islam-Vertreter beseitigen (das gelingt uns ja auch nicht bei den christlichen Dogmen in Europa), genauso wenig können wir Extremisten, egal welcher Religion oder Nationalität, auf den „humanitären Pfad“ zurückzwingen. Aber wir können durch Kenntnisnahme der Probleme, dem Verständnis der Lage von Schwulen in solchen Ländern und einem veränderten Eigen-Verhalten als „Community“ unsere eigene Öffentlichkeit in Deutschland und Europa, und damit vielleicht eines Tages auch die Politik, entsprechend beeinflussen. Ich kämpfe immer noch vehement für einen Weg vom „Drogen-Party-Sex-Image“ der Schwulen hin zu einem globalen Denken und Eintreten für wirklich wichtige Ziele.

Du erwähnst in deinem Buch die Organisation „Amnesty International“, die deinem Protagonisten Rashno bei seiner Rehabilitierung helfen soll. In seiner Abwesenheit wurde er im Iran zum Tode verurteilt. Wie in deinem Roman erreicht die Hilfsorganisation im wahren Leben nicht die gewünschte und erhoffte Herstellung der Menschenrechte. Woran glaubst du, liegt das? Warum stößt die Organisation so oft auf Granit und ist machtlos?

Stephan: Ich denke, Amnesty International hat nicht den Stellenwert als Schützer von Menschenrechten, den sie haben sollte. Dass Länder, wie zum Beispiel der Iran, sich über deren Ziele hinwegsetzen, ist noch relativ offensichtlich. Allerdings glaube ich auch, die Organisation findet selbst in Europa und Amerika nicht die Anerkennung und Unterstützung, die sie haben sollte. Viele humanitäre Organisationen „leiden“ darunter, dass man mit ihren Zielen kein Geld verdienen kann, und sie in manchen Fällen eher als „Umsatzverhinderer“ gesehen werden. Wie so oft wird die Beachtung von Menschenrechten immer wieder infrage gestellt, wenn die hierfür notwendigen Maßnahmen potentiell Arbeitsplätze gefährden. Geschäft im eigenen Land ist für viele immer noch wichtiger als misshandelte oder getötete Menschen anderswo.

LAVAT - Gefährliche Liebe

Viele deiner Leser von LAVAT sind über die zum Großteil sehr detaillierte Beschreibung der Folterszenen in deinem Roman erschrocken. Warum hast du so viel Wert darauf gelegt, die Sache nicht zu verschönern?

Stephan: Das hat einen einfachen Grund – eigentlich sogar zwei: Zum einen ist es die Realität, und die wird in den Medien leider immer wieder technisch unkenntlich gemacht oder gar verschwiegen, um mit der Grausamkeit dieser Wirklichkeit nicht das Abendessen der Familie oder die vermeintlich heile Welt zu stören, und zum anderen, weil genau diese Schonungslosigkeit dazu führt, dass man über diese Szenen – und damit das gesamte Problem – spricht. Das ist wie bei Erotik: Reine Andeutungen interessieren keinen; pornographische Darstellungen fesseln jeden. Das ist in etwa wie bei einem Autounfall auf der Autobahn: Jeder findet es abscheulich, aber dennoch sehen alle hin. Und damit schafft man Öffentlichkeit, die für dieses Thema so wichtig ist.

Aufgrund deiner ausführlichen Schilderungen im Buch liegt beim Lesen die Vermutung nahe, dass du mit Betroffenen, die wegen ihrer Sexualität aus ihrem Heimatland geflüchtet sind, gesprochen hast. Inwieweit sprechen Asylbewerber über die Verfolgung in ihrem Land? Oder fürchten sie über die Grenzen hinweg die Gesetze ihres Heimatlandes?

Stephan: Leider hatte ich nicht die Chance, mit Asylbewerbern, die aufgrund der Verfolgung oder Misshandlung wegen ihrer sexuellen Orientierung nach Deutschland gekommen sind, zu sprechen. Das mag daran liegen, weil solche Schwule schwer zu finden sind. Denn einerseits haben sie auch bei uns vielleicht die Angst vor einer Verfolgung (weil sie nie etwas anderes kennengelernt haben), oder sie stecken in dem Dilemma zwischen ihrer kulturellen/ethnischen Herkunft und dem Wunsch nach freier Selbstentfaltung. Auch ein Iraner möchte vielleicht nicht seine Wurzeln verleugnen, ist vielleicht auch stolz auf sein Land und seine Kultur, und ist daher „sparsam“ mit Kritik.

Asylbewerber, die aufgrund ihrer Sexualität im eigenen Land verfolgt werden, müssen oft auch hier in Europa lange auf die Bewilligung ihres Antrages warten. Oftmals werden sie auch wieder abgeschoben. In deinem Roman darf dein Protagonist Rashno bleiben – er findet auch schnell Anschluss in Deutschland. Glaubst du, dass das Verfahren des Asylmeldeamtes mehrfach zu bürokratisch ist?

Stephan: Bürokratisch: ja! Zu aufwendig: nein!
Leider gibt es auch heute noch viel zu viele Asylbewerber, die mit den Asylregeln der Länder Missbrauch treiben. Insofern ist eine genaue Prüfung im Einzelfall notwendig und richtig.
Jedoch gibt es Länder, die bekannt dafür sind, Homosexuelle zu unterdrücken, zu foltern oder gar hinzurichten. In solche Länder dürfen solche Menschen meines Erachtens nicht ohne Weiteres zurückgeschickt werden. Asylbewerber aus solchen Ländern (z.B. Iran, Ägypten, Indonesien, Saudi Arabien, Russland, u.a.) dürfen nicht einfach zurückverfrachtet werden mit dem Argument, sie könnten ihre Homosexualität ja verbergen. Und dabei geht es meines Erachtens nicht nur um Gefahren für Leib und Leben. In Russland zum Beispiel wird Homosexualität nicht bestraft; aber ein freies Leben in Liebe und Selbstentfaltung ist dort für Schwule und Lesben (und Transgender, Intersexuelle, etc.) nicht möglich. Diese seelische Folter, sich ständig verleugnen zu müssen, muss im Asylbewerbungsprozess auch eine Rolle spielen. Wir sonnen uns im Licht der individuellen Selbstentfaltung und verlieren nur allzu oft den Blick für die Probleme der Menschen, die diese Gunst nicht genießen können.
In „Lavat – Gefährliche Liebe“ habe ich den Prozess der Asylbeantragung absichtlich nicht zu „bürokratisch“ und langwierig beschrieben. Mir ist bewusst, dass solche Anträge in der Realität viel zeitaufwendiger und komplizierter sind. Aber mir ging es auch nicht um die realitätsnahe Darstellung bürokratischer Akte, sondern um die Geschichte von Rashno.

Du planst bereits eine Fortsetzung zu LAVAT. Wirst du dort das Thema „Asylantrag“ erneut aufnehmen? Kannst du deinen Lesern schon ein paar Kleinigkeiten verraten?

Stephan: Es wird nicht um den Asylantrag als solchen gehen. Vielmehr wird die Fortsetzung von Rashnos emotionaler Aufarbeitung der Erlebnisse in seinem Land und dem Verhalten seiner Familie handeln. Der Verlust seiner ersten großen Liebe Hamid wird ebenfalls eine Rolle spielen.
Auch die Fortsetzung wird in zwei Segmenten stattfinden: einmal in Deutschland und dann wieder im Iran, wo es um die familiäre Situation gehen wird. Interessant wird das glaube ich deswegen, da Rashno nicht in den Iran einreisen kann, weil dort die Vollstreckung des gegen ihn bestehenden Todesurteils droht. Es werden auch bekannte Charaktere aus dem ersten Teil eine Rolle spielen. Ich verspreche den Lesern eine erneute fesselnd dramatische Entwicklung. Als besonderes „Bonbon“ denke ich zurzeit, am Beginn der Konzeption, über die Darstellung zweier alternativer Enden nach. Jeder Leser soll sich aussuchen können, wie Rashnos Geschichte enden wird.

Du fühlst dich nicht nur im Genre des Dramas wohl, sondern scheust auch nicht schwierige Themen. Auf was dürfen sich deine Leser neben der Fortsetzung von LAVAT freuen?

Stephan: Ich fühle mich keiner festen Kategorie zugehörig. Ich schreibe über die Themen, die mich bewegen, und von denen ich denke, sie könnten auch die Leser interessieren. Ich habe bereits eine Kriminalgeschichte fertiggestellt; eines meiner ersten jemals geschriebenen Werke. Des Weiteren habe ich auch einen historischen Roman fertig, der im alten Rom spielt. Außerdem habe ich ein Buch beendet, in dem es um den Zwiespalt zwischen (christlichem) Glauben und dem Entdecken der eigenen Homosexualität geht. Dies ist eine Fantasygeschichte, in der es um die Rückkehr eines Verstorbenen als Engel geht.
Und zu guter Letzt habe ich eine Idee, in der es um einen schwulen Polizisten gehen wird.

Wir bedanken uns recht herzlich für das Interview und wünschen dir weiterhin viel Glück und Erfolg!

“LAVAT – Gefährliche Liebe” ist seit Juli im Buchhandel und online erhältlich.

 


 

27.09.2014: Erste öffentliche Ausstellung

 

 © Stephan Klemann

 

 © Stephan Klemann

  


 

02.08.2014: Lavat - Gefährliche Liebe

Einladung zur Leserunde:

(Link zur Leserunde:http://www.lovelybooks.de/autor/Stephan-Klemann/LAVAT-1104180004-t/leserunde/1104497222/1104511798/)

Ich stelle gemeinsam mit meinem Verlag 12 Exemplare des Buches "Lavat - Gefährliche Liebe" zur Verfügung, die wir verlosen. Ich freue mich selbstverständlich, wenn weitere Teilnehmer dazukommen und mit mir über das Buch diskutieren.

Ich werde selbst an der Diskussion teilnehmen und freue mich auf eure Fragen, die ihr mir dort jederzeit stellen könnt. Ich werde täglich die Beiträge abrufen und mich bemühen, alle Fragen so schnell wie möglich zu beantworten.

Bewerbt euch für die Bücher bis einschließlich Sonntag, 17. August 2014, 24.00 Uhr bei mir über eine Privatnachricht auf www.lovelybooks.de und beantwortet folgende Gewinnfrage:

Um welche „Endstation“ geht es in meinem erstem Buch:

 

  • Wahrheit oder
  • Wirklichkeit 

 

Ein Blick auf meine Homepage http://www.stephanklemann.de wird euch bei der Auflösung helfen.

Die Gewinner werden von mir ausgelost (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) und in der Leserunde unter der Rubrik „Die Gewinner“ veröffentlicht. Ich werde die Bücher gerne für euch signieren. Natürlich dürfen die Gewinner auch persönliche Wünsche für die Signatur äußern.

Ich freue mich auf eine rege Teilnahme mit zahlreichen Beiträgen und wünschen euch angenehme Lesestunden.

Stephan

PS: Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.homolittera.com/deutsch/Werke/Lavat.php

 


 

27.07.2014: Lavat - Gefährliche Liebe

 

© HOMO Littera

 

Jetzt erhältlich .....

 


 

25.10.2013: Anthologie "Sommergayflüster"

 

 © HOMO Littera

 

 


 

13.12.2013: Buchvorstellung in der "Siegessäule"

 

 

 


 

20.09.2013: Buchverlosung zu "Endstation Wirklichkeit"

Verlost werden 5 von mir signierte Exemplare meines Buches.

Zur Teilnahme auf das folgende Bild klicken:

 


 

24.07.2013: Die erste Rezession meines Buches hier.

5 Sterne Lob :-)

 

 

 


 

18.07.2013: Interview mit mir bei Homo Littera

(Original hier)

Interview mit Stephan Klemann zu seinem Buch

 

“Endstation Wirklichkeit”

 

“Stephan Klemann”

hat uns zu seinem aktuellen Buch

“Endstation Wirklichkeit”

ein Interview gegeben

  

Stephan: Die Idee, diesen Roman zu schreiben, kam mir, nachdem ich den Film „Prayers for Bobby“ gesehen habe. Der Film ging mir unter die Haut, weil er unter anderem eindringlich die Situation von Schwulen außerhalb – meist liberalerer – Städte zeigt. Ich wollte eine eigene Geschichte erzählen, die auf der einen Seite die Probleme von schwulen Jugendlichen auf dem Land verdeutlicht, auf der anderen Seite aber auch Mut macht, diese und andere Probleme zu lösen.

Im Buch geht es um Ruhm, Liebe, Eifersucht und die Höhen und Tiefen des Lebens. Was hat dich dazu bewogen, ein Drama zu Papier zu bringen?

Stephan: Ich habe ein Drama gewählt, weil das wirkliche Leben für Schwule noch viel zu oft ein Drama ist. Gerade die Themen „Coming-out“ und „Seitensprung“ sind nach meiner Erfahrung häufig ein Problem für Schwule und führen immer wieder zu Spannungen. An so etwas wie „die perfekte Liebesgeschichte“ glaube ich nicht. Träume von perfekter Liebe haben alle, die braucht man nicht mehr niederzuschreiben. Immer wieder erleben Schwule den inneren Kampf zwischen Outing und Verstecken oder Treue und Abenteuer. Ein Drama erschien mir das richtige und einzige Genre, diese Themen zu transportieren.

Könntest du dir vorstellen, in Zukunft in ein anderes Genre zu wechseln, oder bleibst du deinem bisherigen treu?

Stephan: Ich bin nicht ausschließlich auf Dramen festgelegt. Vor kurzem habe ich ein Manuskript für einen Thriller fertiggestellt. Es hängt immer von der Idee zu einer Geschichte ab. Die entscheidet darüber, in welchem Genre der Roman endet. Dennoch hängt mein Herz und meine Inspiration eindeutig am Drama. Damit kann ich am besten die Botschaften vermitteln, die mir wichtig sind. Ich bin mir sicher, es werden weitere Dramen folgen.

Wie sehen deine Recherchen aus, bevor du ein Buch schreibst?

Stephan: „Endstation Wirklichkeit“ ist eine rein fiktive Geschichte. Hier habe ich das Internet als Quelle für Fakten zu ein paar realen Orten, in denen die Geschichte spielt, verwendet. Einige Beschreibungen zu Begebenheiten in Los Angeles habe ich den Erinnerungen eines eigenen Besuchs dort entnommen.
Zurzeit arbeite ich an einem Manuskript mit deutlich mehr Bezug zur Realität. Sie wird die Geschichte von schwulen Jugendlichen im Iran zum Thema haben. Für diesen Roman habe ich gut zwei Monate lang im Internet die notwendigen kulturellen, rechtlichen, politischen und religiösen Hintergründe sowie örtliche Gegebenheiten recherchiert. Ausserdem habe ich mich mit einigen Iranern unterhalten und mir das Leben und die Situation von Schwulen dort beschreiben lassen.

„Endstation Wirklichkeit“ ist dein erster Roman. Als Schriftsteller Fuß zu fassen, ist nicht immer leicht. Was kannst du anderen Autoren mit auf den Weg geben?

Stephan: Als Erstes: Tut es einfach! Bringt zu Papier, was in eurer Fantasie entsteht. Ich schreibe seit vielen Jahren Geschichten, einfach weil mir das Schreiben Spaß macht. Es war nie mein Ziel, diese Geschichten zu veröffentlichen, bis mich Freunde irgendwann ermutigt haben, es mal zu versuchen.
Für eine „geplante“ Veröffentlichung ist es wichtig, nicht einfach undurchdacht zu beginnen. Ein Roman muss sich entwickeln. Von der Idee des Themas, den notwendigen Recherchen, der Strukturierung in Blöcke, der Gliederung in Kapitel bis hin zur Erzählweise sollte man sich Schritt für Schritt vorarbeiten. Ideen, die einem in den Sinn kommen, sofort aufschreiben, damit man sie nicht wieder vergisst. Auch ist es wichtig, sich die Hauptcharaktere schriftlich zu „definieren“, um nicht den Fehler zu begehen, zum Beispiel den Hauptdarsteller am Anfang als „Blondschopf“ zu bezeichnen und nach 6 Monaten Schreibarbeit am Ende „seine schwarzen Haare im Wind wehen zu lassen“. Empfehlenswert ist entsprechende Fachliteratur für angehende Autoren.

Endstion Wirklichkeit

 

Dein Protagonist David ist in deinem Roman Schauspieler und schwul. Wie auch in deinem Buch, wird Sängern oder Filmstars oft vom Management geraten, sich nicht zu outen, sondern es lieber zu vertuschen. Im wirklichen Leben geht das oft so weit, dass viele Promis eine Ehe eingehen, um den Schein zu wahren. Wie findest du diese Einstellung? Denkst du, dass das nötig ist, um zum Beispiel eine Karriere als Hollywood-Star starten zu können? Glaubst du, ein schwuler Schauspieler oder Sänger würde seine Fans aufgrund seiner Sexualität verlieren?

Stephan: Das ist eine schwierige Entscheidung. Wäre die Welt perfekt, und die sexuelle Orientierung eines Künstlers wäre in der Öffentlichkeit völlig unwichtig, sollte keiner Geheimnisse haben oder gar ein Lügengebilde aufbauen müssen.
Aber die Welt ist leider noch nicht perfekt, und rein wirtschaftlich verkauft sich ein Hetero-Star in der Regel wohl besser als ein homosexueller. Das ist zumindest der Glaube vieler Verantwortlicher. Ich denke nicht, dass ein vermeintlich heterosexueller Star Fans verliert, wenn er sich als homosexuell outet. Aber ich kann mir vorstellen, dass ein von vornherein als schwul oder lesbisch auftretender Künstler am Anfang seiner Karriere nicht die gleiche Akzeptanz findet wie ein heterosexueller. Traurig, aber wahr.

Du hattest nach eigenen Aussagen dein Coming-out erst mit zweiunddreißig Jahren, bist jetzt jedoch glücklich mit deinem Mann verheiratet. Glaubst du, dass schwule Jugendliche es heute leichter haben, die Gesellschaft offener bzw. toleranter geworden ist?

Stephan: Definitiv ja! Je weiter die gesellschaftliche Akzeptanz voranschreitet, desto weniger müssen sich Homosexuelle verstellen oder gar verstecken. Vor etwa 30 Jahren durfte ein deutscher Schlagersänger nicht mal ein Lied mit schwuler Thematik im Fernsehen präsentieren, geschweige denn, dass es möglich war, dass Homosexuelle Händchen haltend auf der Straße laufen oder sich gar in der Öffentlichkeit küssen konnten. Dass wir das heute können, sind die Früchte jener Saat, die unsere Vorgängergenerationen gesät haben. Davon profitieren die Jugendlichen von heute, und sie sollten das zu schätzen wissen. Die oft so abwertend bezeichneten „alten Säcke“ habe ihnen die Freiheiten erkämpft, die sie heute nutzen können.
Und auch das Internet und die verschiedensten Beratungsstellen machen es heute für junge Homosexuelle viel einfacher, sich über alle Aspekte der Homosexualität zu informieren oder um Kontakte zu knüpfen.

Nach wie vor sind in einigen Magazinen oder Zeitungen Berichte über schwule Themen im Allgemeinen unerwünscht. Was sagst du dazu?

Stephan: Unverständlich und unangemessen! Das ist praktizierte Diskriminierung und zudem eine Bevormundung der Leser. Presse hat neutral über alle relevanten gesellschaftlichen Themen zu berichten. Und dazu zählen heutzutage eben auch Ereignisse mit homosexuellem Bezug.
Im Grunde regt mich das aber nicht wirklich sonderlich auf. Solche Blätter haben den Wandel der Zeit verpasst und werden irgendwann für diesen Weg in diese informatorische Sackgasse die Quittung erhalten. Und besser, sie verschweigen diese Themen, als sie verzerrt und flach darzustellen. Bis dahin ist „Ignorieren“ und liberalere Zeitungen kaufen die sinnvollste Lösung.

In deiner Danksagung im Buch sprichst du Eltern Mut zu, ihre homosexuellen Kinder zu unterstützen. Du schreibst, dass es nach wie vor immer wieder vorkommt, dass sich Jugendliche in den Selbstmord stürzen, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sehen – wie jüngst ein Beispiel eines gemobbten Jugendlichen in den USA zeigt. Viel zu oft hört man mittlerweile immer wieder, dass das alles nur ein Klischee sei. Homosexuelle seien längst nicht mehr von der Gesellschaft ausgestoßen. Was denkst du darüber? Alles nur Klischee oder doch nur ein weiterer Versuch, die Welt schön zu reden?

Stephan: Wie so oft liegt hier die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen. Natürlich werden solche traurigen Vorkomnisse in der heutigen medialen Welt auch gerne vielleicht vorschnell mit homophoben Gründen in Verbindug gebracht. Und natürlich ist die Situation auch wesentlich besser als noch vor 10 oder 20 Jahren.
Auf der anderen Seite gibt es aber solche Fälle auch heute noch, und ob es nur einer pro Jahr oder 100 oder 1000 sind, ist völlig egal. Jedes einzelne Schicksal ist ein unnötiges Schicksal. Solange das Wort „schwul“ von Teenagern immer noch als abwertende Titulierung für banale Dinge des Alltags verwendet wird, solange wird es Mobbing geben, gerade unter Jugendlichen. Hier versagt meines Erachtens das Bildungssystem in vielen Ländern, auch in Deutschland, ganz erheblich. Homosexualität wird an den Schulen bestenfalls erwähnt, aber es wird nicht ausreichend diskutiert. Welche Eltern oder welcher Lehrplan erklärt den Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Aufklärung die Werte einer Liebe zwischen Menschen des gleichen Geschlechts oder sagt ihnen, dass es völlig in Ordnung sei, wenn jemand schwul oder lesbisch ist. Wenn das Outing „passiert“ ist, kann man ja immer noch Akzeptanz zeigen. Aber keiner ahnt, was für ein Leidensweg ein Jugendlicher möglicherweise bis dahin hinter sich hat.

Wir bedanken uns recht herzlich für das Interview und wünschen dir weiterhin viel Glück und Erfolg!

 

 

 


 

30.06.2013: Bei Amazon.de in der Gesamtliste

 


 

29.06.2013: Bei Amazon.de in der Rubrik "Lesen & Schwule Allgemein"