© Stephan Klemann


Ich wuchs in Köln auf nachdem ich mit ca. 2 Jahren hierher verfrachtet wurde. Dank an meine Eltern, die mich hierher gebracht haben. Obwohl nur ein "Immi" fühle ich mich als echter und 100%iger Kölner. Es gibt keine Stadt mit mehr Charme, Kultur und Geschichte.

Aus einer ersten "Heteroehe" bin ich Vater von zwei traumhaften Kindern und arbeitet als Personalleiter bei einem internationalen Unternehmen. (Nachtrag 2018: Ich bin jetzt auch 2facher stolzer Großvater)

Mein "coming out" hatte ich erst im Alter von 32 Jahren. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, vorher ein falsches Leben gelebt zu haben. Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Auch wenn es aus heutiger Sicht nicht meine wirkliche Bestimmung war, so hat diese Zeit mir auch viel gegeben.

Heute bin ich, nach einigen Fehlversuchen, glücklich mit meinem Mann Daniel verheiratet.Seit 2008 sind wir verpartnert, seit 2018 nun auch "richtig" verheiratet.

Mein Interesse am Schreiben fand ich bereits in jungen Jahren - naja, relativ jungen Jahren. Damals schrieb ich nur für den "Eigengebrauch" und noch nicht mit schwulen Themen. Nach meinem coming out entschied ich mich, dieses neue Leben auch zum Inhalt meiner Geschichten zu machen.

Mit meinem ersten Buch “Endstation WIrklichkeit" habe ich mich entschieden, nicht mehr nur für mich selbst zu schreiben, sondern meine Geschichten dem Thema der Homosexualität zu widmen und auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies ist mein Beitrag im Kampf gegen "Homophobie" - die nicht wirklich etwas mit "Phobie (Angst)" zu tun hat. Keiner hat Angst vor Schwulen und Lesben. Es ist vielmehr der fehlende Wille über indoktrinierte Vorurteile aus Kultur, Gesellschaft, Parteien und Religionsinterpretationen nachzudenken und mit Vorurteilen und Falschaussagen zu brechen.

Stand heute habe ich 4 Bücher herausgebracht. Das fünfte steht kurz vor seiner Veröffentlichung (Mai/Juni 2018). Zahlreiche weitere Manuskripte sind bereits fertig.

Meine Geschichten sollen Mut machen. Mut, in Homosexualität mehr als nur Sex, Drogen, Party zu sehen. Mut, zu seinen Gefühlen zu stehen auch wenn sie dem eigenen Geschlecht gelten. Und Mut, diese Liebe von anderen zu akzeptieren und als etwas Wertvolles zu verstehen.