© Stephan Klemann

 

  Stephan Klemann …

... wuchs in Köln auf. Aus einer ersten "Heteroehe" ist Stephan Vater von zwei Kindern und arbeitet als Personalleiter bei einem internationalen Unternehmen.

Sein "coming out" hatte er erst im Alter von 32 Jahren. Dennoch hat er nicht das Gefühl, vorher ein falsches Leben gelebt zu haben. "Es war eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Auch wenn es aus heutiger Sicht nicht meine wirkliche Bestimmung war, so hat diese Zeit mir auch viel gegeben."

Heute ist Stephan glücklich mit seinem Mann Daniel verheiratet.

Sein Interesse am Schreiben fand er bereits in jungen Jahren. Damals nur für den "Eigengebrauch" und nicht mit schwulen Themen. Nach dem coming out entschied er sich, dieses neue Leben auch zum Inhalt seiner Geschichten zu machen.

Mit seinem Erstlingswerk “Endstation WIrklichkeit" hat er sich jetzt entschieden, nicht mehr nur für sich selbst zu schreiben, sondern seine Geschichten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. "Dies ist mein Beitrag im Kampf gegen "Homophobie" - die nicht wirklich etwas mit "Phobie (Angst)" zu tun hat. Keiner hat Angst vor Schwulen und Lesben. Es ist vielmehr der fehlende Wille über indoktrinierte Vorurteile aus Kultur, Gesellschaft, Parteien und Religionsinterpretationen nachzudenken und mit Vorurteilen und Falschaussagen zu brechen."

Zurzeit arbeitet Stephan an seinem nächsten Roman.

"Meine Geschichten sollen Mut machen. Mut, in Homosexualität mehr als nur Sex zu sehen. Mut, zu seinen Gefühlen zu stehen auch wenn sie dem eigenen Geschlecht gelten. Und Mut, diese Liebe von anderen zu akzeptieren und als etwas Wertvolles zu verstehen."